Prof. Dr. Michael Krzeminski

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In meiner wissenschaftlichen Laufbahn habe ich neun Bücher herausgegeben und mehr als dreißig Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden verfasst, viele in enger  Kooperation mit Fachkollegen und Mitarbeitern aus meinem beruflichen Umfeld. Die im Rückblick wichtigsten werden hier kurz vorgestellt. Ein Gesamtverzeichnis meiner Veröffentlichungen sowie Texte aus vergriffenen Publikationen stelle ich Ihnen bei Interesse gern zur Verfügung.

Repräsentation in Politik, Medien und Gesellschaft. Hg. zus. m. L. Huth.
Würzburg: Königshausen & Neumann 2007

Die symbolische Vergegenwärtigung zeitübergeifender Werte und Vorstellungen ist eine gängige kulturelle Praxis, sie reicht vom Baustil bis hin zur besonderen Barttracht. In dem Sammelband werden Spielarten des Repräsentativen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen beleuchtet, von der Politik über die Wirtschaft bis in die Kunst und das Alltagsleben. Nicht zuletzt dient Repräsentation zur Vergewisserung der eigenen Identität und damit zur Ausgrenzung des Fremden. In der politischen Ästhetik einer globalisierten Welt erlebt das Repräsentative gleichzeitig neue Höhepunkte als Propaganda-Mittel sowie seinen Tiefpunkt als nur mehr selbstreferentielle Farce.

Professionalität der Kommunikation. Medienberufe zwischen Auftrag und Autonomie. Köln: Halem 2002
In dem Sammelband werden die besonderen professionellen Anforderungen an Kommunikationsberufe in Journalismus, Public Relations und Werbung diskutiert. Die kategoriale Unterscheidung zwischen (unabhängigem) Journalismus einerseits und (interessegebundener) Auftragskommunikation andererseits ermöglicht es, das Gemeinsame und das Trennende in beiden Berufswelten zu erkennen und auf ihre unterschiedlichen normativen sowie ethischen Grundlagen zurückzuführen. Der Band enthält außerdem innovative Einsichten zum journalistischen Rollenverhalten in einer immer komplexer werdenden Medienwelt.

 

 

 

Interaktive Unternehmenskommunikation. Internet, Intranet, Datenbanken, Online-Dienste und Business-TV als Bausteine erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit. Hg. zus. mit Ansgar Zerfaß. Frankfurt am Main: F.A.Z. – Institut, 2. Aufl. 1999
Spätestens um 1995 wurde der Aufstieg des Internets zum gesellschaftlichen Leitmedium unabweisbar. Nicht nur Zeitung, Hörfunk und Fernsehen, sondern alle Gesellschaftsbereiche einschließlich PR, Werbung und Mitarbeiterkommunikation unterlagen diesem tiefgreifenden Strukturwandel. Die bis dahin gültigen Pflichtenhefte der Unternehmenskommunikation mussten neu geschrieben werden. Erste Planskizzen und Erfahrungsberichte aus der Praxis waren in diesem Band versammelt, der schon kurz nach Erscheinen eine zweite Auflage erlebte.

 

Praxis des Social Marketing. Erfolgreiche Kommunikation für öffentliche Einrichtungen, Vereine, Kirchen und Unternehmen. Hg. zus. mit Clemens Neck. Frankfurt am Main: Institut für Medienentwicklung und Kommunikation - Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlag 1994
Der freie Austausch von Waren und Ideen bezeichnet eine für die Ideologie des Westens maßgebliche Strukturhomologie. Konzepte der Marktkommunikation waren daher per se interessant für die öffentlichkeitsgerichtete Public Relations und umgekehrt. Die konzeptionelle Verwandschaft in einer gemeinsamen Anstrengung zu vertiefen und das Marketingdenken auch für soziale, nicht gewinnorientierte Unternehmen und Projekte fruchbar zu machen, war Thema dieser Aufsatzsammlung. Manche der weitgehend von Berufspraktikern verfassten Einsichten blieben nicht ohne Widerspruch, sind inzwischen jedoch Stand der Technik.

Die osteuropäische Medienlandschaft im Umbruch. Berichte und Analysen aus neun Ländern. Hgg. zus. mit Gerd Hallenberger. Berlin: Vistas 1994
Als Folge der politischen Neuorientierung nach dem Zerfall der Sowjetunion vollzog sich in den Mediensystemen der meisten ehemaligen Ostblockstaaten ein tiefgreifender Wandel, mit unterschiedlichem Tempo und den verschiedenartigsten Ausprägungen. Damals erschien es an der Zeit, eine erste synoptische Bestandsaufnahme der Entwicklungen zu erstellen, die als Grundlage fortlaufender Beobachtungen und Analysen dienen könnte. An den Länderberichten haben sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Universität Siegen, aber auch externe Osteuropa-Kenner beteiligt.

 

Zuschauerpost - ein Folgeproblem massenmedialer Kommunikation. Zus. mit Lutz Huth. Tübingen: Niemeyer 1981
Nicht fragen, was das Fernsehen mit den Zuschauern macht, sondern, was die Zuschauer mit dem Fernsehen machen - diese Umkehrung der Forschungsperspektive wurde in den 1970er Jahren durch den aufkommenden Nutzenansatz in der Rezeptionsforschung postuliert. Das ermöglichte u.a. einen neuen Blick auf die Funktion von Hörer- und Zuschauerpost an die Rundfunkanstalten. Mit dieser empirischen Studie im Auftrag des ZDF konnte aufgezeigt werden, das Zuschauerbriefe sich nicht in affektgesteuerten Spontanreaktionen erschöpfen, sondern in vielen Fällen als Nutzungsprotokolle gelesen werden können, aus denen sich wertvolle Anregungen für die Programmplanung ergeben.

 

Vermittlung sozialer Erfahrung im Fernsehen. Eine Falluntersuchung zum ZDF-Jugendmagazin DIREKT. Berlin: Volker Spiess 1979
Für meine Magisterarbeit habe ich eine TV-Produktion des ZDF-Jugendprogramms in allen Herstellungsphasen begleitet. Die darin praktizierte Form der redaktionellen Publikumsbeteiligung und die Ergebnisse meiner teilnehmenden Beobachtung fanden einige Aufmerksamkeit in der medienkritischen Fachpublizistik. Die Studie wurde daraufhin vom Medienfachverlag Volker Spiess als Buch veröffentlicht. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und des theoretischen Konzepts erschien als wissenschaftlicher Aufsatz in der Zeitschrift  "Rundfunk und Fernsehen" des Hans-Bredow-Instituts Hamburg (1/1979).

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